Oceano Mare von Alessandro Baricco

 
Und sie wusste, dass kein Land die Spuren des Meeres, die in ihr waren, überdecken konnte. 
Alles Weitere lag noch im Nichts.
Es zu erfinden – das würde wunderschön werden.

Es gibt nur drei Sorten von Menschen: 
die, die vor dem Meer leben – die, die ins Meer eindringen und die, 
denen es gelingt, lebend aus dem Meer heimzukehren.

 Und die Dinge würden nicht schmerzen, sondern sich von der Strömung getragen annähern, 
man könnte sie zuerst leicht, dann fester berühren und sich schließlich von ihnen berühren lassen.
Sich auch verletzen lassen. 
Daran sterben. 
Das ist nicht wichtig. 
Aber alles wäre endlich menschlich.


› Alessandro Baricco

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doch dann kommt irgendwann ganz unverhofft
von irgendwo ein funken hoffnung her
und dieses stückchen hoffnung das erlodert dann zu einem feuer und brennt und es schenkt uns wieder ein bisschen ganzsein
in der aussichtlosen zerbrochenheit.
und ganz plätzlich kann man wieder unbeschwert atmen,
ohne schwert in der brust.